MY YACHTWEEK – Allgemeine Charterbedingungen (AGB)
Für die Yachten Portals Vells, Malgrats, Santa Ponsa und Bintan ab Palma de Mallorca.
MY YACHTWEEK S.L.U. – Paseo del Borne 14, 07012 Palma de Mallorca
Telefon +34 663 332 964 | E-Mail: office@myyachtweek.com
Registro Mercantil PM-78300 – 2650 – 178 | CIF B57956146
Geschäftsführer: Pierre Schorb
Vertragssprache ist Englisch. Diese deutsche Übersetzung dient der Information; bei Abweichungen gilt die englische Fassung.
I. Vertragsparteien und Geltungsbereich
Diese Bedingungen regeln das Vertragsverhältnis zwischen dem Vercharterer und dem Charterer über die zeitweise Nutzung einer Yacht einschließlich ihrer Ausrüstung und ihres Inventars.
„Vercharterer“ im Sinne dieser AGB ist die MY YACHTWEEK S.L.U. als gewerblicher Charterbetreiber. Der Vercharterer kann die Yacht entweder als rechtlicher Eigentümer oder als bevollmächtigter Chartermanager im Namen des rechtlichen Eigentümers der Yacht betreiben.
Mit der Buchungsbestätigung und der Zahlung der Anzahlung erkennt der Charterer diese Bedingungen an und akzeptiert sie.
Makler oder Agenturen handeln ausschließlich im Namen und Auftrag des Vercharterers und übernehmen aus diesem Vertrag keine persönliche Haftung.
II. Charterpreis und Leistungsumfang
Der Charterpreis umfasst die Nutzung der Yacht während des vereinbarten Charterzeitraums, die gesamte im Inventar aufgeführte Ausrüstung sowie die gesetzliche Haftpflicht- und die Kaskoversicherung.
Enthalten sind: normale Abnutzung, Wartung und die Bereitstellung im Heimathafen.
Der Versicherungsschutz besteht ausschließlich zugunsten des Vercharterers und begrenzt, ersetzt oder mindert nicht die vertragliche oder gesetzliche Haftung des Charterers nach Abschnitt VII dieser AGB.
Nicht enthalten sind:
- Kraftstoff, Endreinigung,
- Liege- und Hafengebühren außerhalb des Heimathafens,
- Gebühren für Nationalparks, Brücken, Schleusen oder Zoll,
- optionale Extras wie Skipper, Hostess oder Verpflegung.
Alle zusätzlichen Leistungen müssen gesondert vereinbart und in der Buchungsbestätigung schriftlich bestätigt werden.
III. Zahlungen
Mit Unterzeichnung des Vertrags wird die angegebene Anzahlung fällig.
Die Restzahlung muss bis zu dem im Vertrag genannten Termin auf dem Konto des Vercharterers eingegangen sein, sofern nicht anders vereinbart spätestens vier (4) Wochen vor Charterbeginn.
Geht die Zahlung nicht rechtzeitig ein, befindet sich der Charterer in Verzug. Der Vercharterer ist dann nach erfolgloser Mahnung berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten und die Yacht anderweitig zu verchartern. In diesem Fall gelten die Stornobedingungen nach Abschnitt IX.
IV. Übergabe der Yacht
Der Vercharterer übergibt die Yacht zum vereinbarten Zeitpunkt in see- und betriebsbereitem Zustand, mit vollen Kraftstofftanks und vollständiger Ausrüstung.
Bei der Übergabe finden eine Einweisung und ein gemeinsames Übergabeprotokoll statt.
Geringfügige Abweichungen oder Mängel, die die Nutzbarkeit nicht wesentlich beeinträchtigen, berechtigen den Charterer nicht, die Übernahme zu verweigern.
Ist die Yacht nicht einsatzbereit, kann der Vercharterer innerhalb von 24 Stunden eine gleichwertige Ersatzyacht stellen. Ist dies nicht möglich, hat der Charterer Anspruch auf anteilige Erstattung des Charterpreises oder auf Rücktritt vom Vertrag.
V. Rückgabe der Yacht
Die Yacht ist am vereinbarten Ort und zur vereinbarten Zeit in ordnungsgemäßem, sauberem und vollständig ausgerüstetem Zustand zurückzugeben.
Der Charterer muss die Rückfahrt so planen, dass die Yacht bei normalen Wetterbedingungen pünktlich ankommt.
Verspätungen aufgrund vorhersehbarer Umstände – etwa ungünstiger Wettervorhersagen, technischer Probleme oder organisatorischer Nachlässigkeit – gehen zulasten des Charterers. Unvorhersehbare technische Ausfälle, die nicht auf unsachgemäße Bedienung zurückgehen, gelten nicht als verspätete Rückgabe.
Wird die Yacht aus Gründen, die der Charterer zu vertreten hat, mehr als zwei (2) Stunden nach der vereinbarten Rückgabezeit zurückgegeben, ist für jede angefangene Stunde der Verspätung über diese zwei Stunden hinaus eine pauschale Entschädigung von 2,5 % des Charterpreises (ohne Extras) fällig. Übersteigt die Verspätung sechs (6) Stunden, ist stattdessen für jeden angefangenen 24-Stunden-Zeitraum der Verspätung, gerechnet ab der vereinbarten Rückgabezeit, ein Tagescharterpreis fällig (Charterpreis ohne Extras geteilt durch die Zahl der Chartertage; eine Wochencharter zählt als sieben Tage). Dem Charterer bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist. Der Vercharterer behält sich vor, einen höheren nachgewiesenen Schaden geltend zu machen, insbesondere wenn Folgecharter betroffen sind. Die Entschädigung kann mit der Kaution verrechnet werden.
Bei der Rückgabe wird ein gemeinsames Rückgabeprotokoll erstellt, in dem Schäden oder fehlende Gegenstände festgehalten werden.
VI. Pflichten und Verantwortung des Charterers
Der Charterer bzw. der Skipper führt die Yacht in eigener Verantwortung und ist verpflichtet, gute Seemannschaft, alle gesetzlichen Vorschriften und die nautischen Regeln des Fahrtgebiets zu beachten.
Der Skipper muss alle für das Fahrtgebiet erforderlichen Befähigungsnachweise besitzen und über ausreichende Erfahrung verfügen.
Der Vercharterer kann die Übergabe verweigern, wenn die Qualifikation offensichtlich unzureichend ist oder ernsthafte Zweifel an der Befähigung bestehen. In diesem Fall bietet der Vercharterer, soweit verfügbar, einen Berufsskipper auf Kosten des Charterers an. Lehnt der Charterer dieses Angebot ab oder ist kein Skipper verfügbar, gilt Abschnitt XIV Nr. 1.
Der Charterer muss die Yacht und ihre Ausrüstung sorgfältig behandeln, regelmäßige Kontrollen durchführen und Wind-, Wetter- und Sicherheitsbedingungen beachten.
Jeder Unfall, Schaden, Verlust oder außergewöhnliche Vorfall ist unverzüglich zu melden.
Die Yacht darf nur für private Freizeitfahrten genutzt werden. Das Längsseitsgehen anderer Boote ist außerhalb zugelassener Häfen verboten, außer in Notfällen.
Die Yacht darf weder untervermietet noch Dritten überlassen werden. Sie darf nur innerhalb des im Vertrag genannten Fahrtgebiets gefahren werden; das Verlassen dieses Gebiets bedarf der vorherigen Zustimmung des Vercharterers in Textform.
Die höchstzulässige Zahl der Personen an Bord (einschließlich Skipper und Crew) ist strikt auf die in den amtlichen Schiffspapieren angegebene Kapazität begrenzt. Bei Überschreitung entfällt der Versicherungsschutz.
Ankern in Schutzgebieten ohne Genehmigung ist verboten.
VII. Haftung des Charterers
Der Charterer haftet für alle Schäden, die durch vorsätzliches oder fahrlässiges Handeln seiner selbst, des Skippers oder anderer Personen an Bord verursacht werden.
Der Charterer muss die gebotene Sorgfalt walten lassen und alle Regeln guter Seemannschaft einhalten.
Bei leichter Fahrlässigkeit ist die Haftung auf die Höhe der Kaution begrenzt.
Bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz haftet der Charterer unbeschränkt – auch über die Kaution oder den Charterpreis hinaus.
Der Charterer haftet insbesondere für:
- alle Sach- und Vermögensschäden,
- Reparatur- und Bergungskosten,
- Nutzungsausfall und entgangene Folgecharter,
- mögliche Regressansprüche von Versicherern oder Dritten (z. B. Marinabetreibern, Behörden).
Macht ein vom Charterer oder seiner Crew verursachter Schaden die Yacht für Folgecharter oder die laufende Saison unbrauchbar, haftet der Charterer für den daraus entstehenden Nutzungsausfall und alle Folgekosten in voller Höhe.
Die Haftung des Charterers kann den aktuellen Marktwert der Yacht übersteigen.
VIII. Sturm, Wetterereignisse und höhere Gewalt
Sturmschäden gelten nur dann als höhere Gewalt, wenn sie trotz ordnungsgemäßer Navigation und Beachtung amtlicher Wetterwarnungen unvermeidbar waren.
Läuft der Charterer trotz schwerer Wettervorhersagen aus oder sucht er nicht rechtzeitig Schutz, liegt ein Verschulden vor.
Dieser Abschnitt VIII gilt ausschließlich für Ereignisse während des Charterzeitraums. Fälle höherer Gewalt, die die Vertragserfüllung außerhalb des Charterzeitraums betreffen, regelt Abschnitt XV.
IX. Rücktritt durch den Charterer
Da die Charter eine Freizeitdienstleistung für einen bestimmten Termin bzw. Zeitraum ist, besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht; es gelten die Stornobedingungen dieses Abschnitts IX.
Tritt der Charterer vom Vertrag zurück, fallen folgende Stornogebühren an:
- 60 Tage oder mehr vor Charterbeginn: 10 % des Charterpreises
- 59 bis 31 Tage vor Charterbeginn: 50 % des Charterpreises
- 30 Tage oder weniger vor Charterbeginn / Nichterscheinen: 100 % des Charterpreises
Maßgeblich ist der Tag, an dem die Rücktrittserklärung beim Vercharterer eingeht.
Der Vercharterer bemüht sich in angemessenem Umfang, die Yacht für den stornierten Zeitraum anderweitig zu verchartern. Gelingt dies, wird der Erlös abzüglich der Kosten der Weitervercharterung auf die Stornogebühr angerechnet und ein bereits gezahlter Mehrbetrag erstattet. Eine Mindestgebühr von 10 % des Charterpreises bleibt in jedem Fall fällig.
Dem Charterer bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.
Ein Ersatzcharterer kann vorgeschlagen werden (vorbehaltlich der Zustimmung des Vercharterers).
Der Abschluss einer Reise- bzw. Charterrücktrittsversicherung bei Buchung wird empfohlen.
X. Kaution
Die Kaution sichert alle Ansprüche des Vercharterers aus diesem Vertrag, einschließlich Schäden, Verlusten, Vertragsverletzungen, Bußgeldern, verspäteter Rückgabe oder Nutzungsausfall infolge schuldhafter Beschädigung.
Einzelheiten zur Versicherung (Haftpflicht, Kasko, Selbstbehalt, Ausschlüsse) regelt Abschnitt XI (Versicherung).
Die Höhe der Kaution richtet sich nach dem gecharterten Yachttyp:
- Einrumpfboot: 2.500 Euro
- Katamaran: 3.000 Euro
1. Charterer mit Wohnsitz in der Europäischen Union
Die Kaution kann geleistet werden
- per Kreditkarte (Vorautorisierung oder Belastung),
- in bar bei Ankunft an der Basis oder
- per Banküberweisung spätestens sieben (7) Werktage vor Charterbeginn.
Maßgeblich ist die Wertstellung auf dem Konto des Vercharterers. Bank- oder Überweisungsgebühren trägt der Charterer; Zahlungen müssen für den Empfänger gebührenfrei erfolgen.
2. Charterer mit Wohnsitz außerhalb der Europäischen Union
Die Kaution ist ausschließlich per Banküberweisung spätestens sieben (7) Kalendertage vor Charterbeginn zu leisten.
Maßgeblich ist die Wertstellung auf dem Konto des Vercharterers. Bank- oder Überweisungsgebühren trägt der Charterer; Zahlungen müssen für den Empfänger gebührenfrei erfolgen. Bar- oder Kreditkartenzahlungen werden in diesen Fällen nicht angenommen.
3. Fälligkeit und Voraussetzung der Übergabe
Überweisungen sind innerhalb der oben genannten Fristen zu veranlassen; der volle Betrag muss in jedem Fall spätestens beim Check-in auf dem Konto des Vercharterers eingegangen sein.
Eine Zahlungsbestätigung allein gilt nicht als Zahlungseingang.
Bis zum vollständigen Zahlungseingang kann die Yacht nicht übergeben werden; der Check-in verschiebt sich entsprechend.
Zahlungsverzögerungen, die der Vercharterer nicht zu vertreten hat, berechtigen den Charterer nicht zu Schadensersatz, Entschädigung oder Erstattung von Reisekosten oder entgangener Urlaubsfreude.
4. Verwendung und Rückzahlung
Der Vercharterer kann die Kaution zur Deckung offener Forderungen, Schäden oder Vertragsverletzungen verwenden.
Bei Kreditkartenzahlung (Charterer aus der EU) kann der Vercharterer eine Vorautorisierung im Schadensfall ganz oder teilweise belasten.
Nach ordnungsgemäßer Rückgabe und Begleichung aller Forderungen wird die Kaution bzw. der verbleibende Betrag innerhalb von 14 Tagen erstattet.
Die Rückzahlung der Kaution erfolgt auf Kosten des Charterers; Bank-, Überweisungs- oder Wechselkursgebühren (insbesondere außerhalb des SEPA-Raums) werden abgezogen.
Erstattungen erfolgen nur auf ein im Vertrag angegebenes Konto, das auf den Namen des Charterers lautet.
Zinsen werden nicht gezahlt.
XI. Versicherung
Die Yacht ist haftpflicht- und kaskoversichert.
Der Selbstbehalt entspricht der Höhe der Kaution.
Ausschlüsse: Grobe Fahrlässigkeit, Vorsatz, Alkohol oder Drogen sowie Verstöße gegen die Versicherungsbedingungen sind nicht versichert.
Persönliche Gegenstände des Charterers sind nicht versichert.
Der Vercharterer kann für Folgecharter eine Nutzungsausfallversicherung abschließen; diese mindert die Haftung des Charterers nicht.
Die geltenden Versicherungsbedingungen können vor Charterbeginn auf Anfrage eingesehen werden.
XII. Reparaturen und technische Mängel
Treten während der Charter technische Probleme auf, ist der Vercharterer unverzüglich zu informieren.
Mängel und Beanstandungen sind während der Charter unverzüglich zu melden, damit Abhilfe geschaffen werden kann, und spätestens im Rückgabeprotokoll festzuhalten.
Kleinere Reparaturen bis 150 EUR dürfen durchgeführt werden; die Kosten werden erstattet, sofern den Charterer kein Verschulden trifft.
Ist die Yacht aufgrund technischer Mängel, die der Charterer nicht verursacht hat, länger als 24 Stunden nicht nutzbar, wird der Charterpreis anteilig erstattet.
Eigenmächtige Reparaturen oder Veränderungen ohne Zustimmung des Vercharterers lassen jeden Erstattungsanspruch entfallen und können als Vertragsverletzung gewertet werden.
XIII. Unfälle und Schadensfälle
Bei Unfällen, Feuer, Diebstahl oder anderen Vorfällen muss der Charterer:
- den Vercharterer unverzüglich informieren;
- einen schriftlichen Schadensbericht mit Skizze erstellen;
- die Behörden benachrichtigen;
- angemessene Maßnahmen zur Schadensminderung ergreifen.
XIV. Rücktritt durch den Vercharterer
1. Gründe, die der Charterer zu vertreten hat
Der Vercharterer kann vor Charterbeginn vom Vertrag zurücktreten, wenn
- die vereinbarten Beträge trotz Mahnung nicht rechtzeitig vollständig auf seinem Konto eingehen oder
- der Charterer oder Skipper die erforderlichen Befähigungsnachweise, Zertifikate oder Qualifikationen nicht vorlegt.
In diesen Fällen kann der Vercharterer die Yacht anderweitig verchartern. Bereits gezahlte Beträge können nach den Stornobedingungen (Abschnitt IX der AGB und Abschnitt VI des Chartervertrags) einbehalten werden. Erlöse aus einer Ersatzvercharterung werden schadensmindernd angerechnet.
2. Gründe außerhalb des Einflussbereichs des Vercharterers
Der Vercharterer kann zurücktreten, wenn die Durchführung der Charter aus Gründen außerhalb seines Einflussbereichs unmöglich oder unsicher ist, insbesondere bei Schäden an der Yacht durch einen Vorcharterer oder Dritte, einem Unfall, unvorhersehbaren technischen Mängeln oder behördlichen Anordnungen. Fälle höherer Gewalt regelt ausschließlich Abschnitt XV.
3. Betriebliche Gründe
Der Vercharterer kann zurücktreten, wenn die Charter wegen notwendiger Werft- oder Wartungsarbeiten oder einer betrieblichen Verlegung der Yacht nicht im vereinbarten Zeitraum oder Fahrtgebiet stattfinden kann, sofern der Charterer spätestens 60 Tage vor Charterbeginn benachrichtigt wird.
4. Ersatz und Erstattung
In den Fällen nach Nr. 2 und 3 informiert der Vercharterer den Charterer unverzüglich und bietet nach Möglichkeit eine gleichwertige Ersatzyacht oder Ersatztermine an. Nimmt der Charterer das Angebot nicht an, werden die gezahlten Beträge innerhalb von 14 Tagen erstattet.
In den Fällen nach Nr. 3 wird der gesamte vom Charterer gezahlte Charterpreis erstattet, einschließlich eines über einen Makler oder eine Agentur gezahlten Teils.
In den Fällen nach Nr. 2 werden alle beim Vercharterer eingegangenen Beträge erstattet; bereits fällige und endgültig gezahlte Makler- oder Agenturprovisionen sind Ansprüche Dritter und werden vom Vercharterer nicht erstattet.
5. Haftung
Weitergehende Ansprüche des Charterers bestehen nur, wenn den Vercharterer ein Verschulden trifft. Bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit haftet der Vercharterer unbeschränkt. Bei leichter Fahrlässigkeit ist die Haftung auf die Höhe des Charterpreises begrenzt. Die Haftung für Personenschäden und zwingende gesetzliche Verbraucherrechte bleiben unberührt.
XV. Höhere Gewalt
In Fällen wie Naturkatastrophen, Krieg, Pandemien oder behördlichen Schließungen haften weder der Vercharterer noch der Charterer. Bereits gezahlte Beträge können nach Wahl des Charterers auf Ersatztermine angerechnet oder anteilig erstattet werden.
Ansprüche auf Schadensersatz, Erstattung von Nebenkosten oder entgangene Urlaubsfreude sind bei höherer Gewalt ausgeschlossen.
XVI. Datenschutz
Personenbezogene Daten werden ausschließlich zur Vertragserfüllung gemäß der DSGVO (EU 2016/679) verarbeitet.
Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht, außer an Behörden, Versicherer oder Dienstleister, soweit dies zur Vertragserfüllung erforderlich ist.
Verantwortlicher: MY YACHTWEEK S.L.U., Paseo del Borne 14, 07012 Palma de Mallorca, Spanien.
XVII. Gerichtsstand und anwendbares Recht
Es gilt das Recht des Königreichs Spanien.
Vorbehaltlich gesetzlicher Bestimmungen ist ausschließlicher Gerichtsstand Palma de Mallorca, Spanien.
Unabhängig von dieser Vereinbarung können Verbraucher Ansprüche vor den Gerichten ihres gewöhnlichen Aufenthaltsorts geltend machen, soweit die Brüssel-Ia-Verordnung (EU-Verbrauchergerichtsstand) anwendbar ist.
XVIII. Schlussbestimmungen
Nebenabreden bedürfen der Textform (z. B. E-Mail); dies gilt auch für eine Änderung dieses Formerfordernisses.
Sollte eine Bestimmung unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Vertragssprache ist Englisch; bei Übersetzungen ist die englische Fassung maßgeblich.
Mit Unterzeichnung des Chartervertrags erkennt der Charterer diese Allgemeinen Charterbedingungen als verbindlich an.
Stand: Oktober 2026 – MY YACHTWEEK S.L.U. – Palma de Mallorca
Englische Originalfassung (maßgeblich)
I. Contracting Parties and Scope
These terms govern the contractual relationship between the Charter Company and the Charterer concerning the temporary use of a yacht, including its equipment and inventory.
For the purposes of these GTC, “Charter Company” refers to MY YACHTWEEK S.L.U. acting as commercial charter operator.
The Charter Company may operate the yacht either as the legal owner or as an authorised charter manager acting on behalf of the legal owner of the yacht.
Upon booking confirmation and payment of the advance payment, the Charterer acknowledges and accepts these terms.
Brokers or agencies act exclusively on behalf and by order of the Charter Company and assume no personal liability under this contract.
II. Charter Price and Scope of Services
The charter price includes the use of the yacht during the agreed charter period, all equipment listed in the inventory, and statutory liability and hull insurance.
Included: normal wear and tear, maintenance, and provision at the base port.
Insurance coverage exists exclusively for the benefit of the Charter Company and does not limit, replace, or reduce the Charterer’s contractual or statutory liability as defined in Section VII of these GTC.
Not included are:
- Fuel, final cleaning,
- Mooring and harbour fees outside the base port,
- Fees for national parks, bridges, locks or customs,
- Optional extras such as skipper, hostess or catering.
All additional services must be agreed separately and confirmed in writing in the booking confirmation.
III. Payments
Upon signing the contract, the specified advance payment becomes due.
The balance payment must be credited to the Charter Company’s account by the deadline stated in the contract; unless otherwise agreed, no later than four (4) weeks before the start of the charter.
If payment is not received in time, the Charterer is in default. The Charter Company is then entitled, after an unsuccessful reminder, to withdraw from the contract and re-let the yacht. In this case, the cancellation conditions in Section IX apply.
IV. Handover of the Yacht
The Charter Company shall deliver the yacht at the agreed time in a seaworthy and operational condition, with full fuel tanks and complete equipment.
A briefing and joint handover report will be conducted upon delivery.
Minor deviations or defects that do not materially impair usability do not entitle the Charterer to refuse acceptance.
If the yacht is not operational, the Charter Company may, within 24 hours, provide an equivalent replacement yacht.
If this is not possible, the Charterer is entitled to a proportional refund of the charter fee or withdrawal from the contract.
V. Return of the Yacht
The yacht must be returned at the agreed place and time in proper, clean, and fully equipped condition.
The Charterer must plan the return voyage to ensure punctual arrival under normal weather conditions.
Delays due to foreseeable circumstances—such as adverse forecasts, technical issues, or organisational negligence—are the Charterer’s responsibility.
Unforeseeable technical failures not caused by improper handling are not considered late return.
If the yacht is returned more than two (2) hours after the agreed return time for reasons attributable to the Charterer, a lump-sum compensation of 2.5 % of the charter price (excluding extras) is due for each commenced hour of delay beyond those two hours. If the delay exceeds six (6) hours, one daily charter rate (charter price excluding extras divided by the number of charter days, a one-week charter counting as seven days) is due instead for each commenced 24-hour period of delay, counted from the agreed return time. The Charterer may prove that no loss or a lower loss was incurred. The Charter Company reserves the right to claim higher proven damages, in particular where subsequent charters are affected. The compensation may be deducted from the Security Deposit.
A joint return report shall be prepared upon redelivery; any damage or missing items will be recorded therein.
VI. Duties and Responsibilities of the Charterer
The Charterer or skipper operates the yacht at their own responsibility and is obliged to observe good seamanship, all legal regulations, and nautical rules of the cruising area.
The skipper must hold all licences required for the cruising area and possess adequate experience.
The Charter Company may refuse handover if qualification is evidently insufficient or serious doubts exist as to competence. In such case, the Charter Company will offer, where available, a professional skipper at the Charterer’s expense. If the Charterer declines this offer or no skipper is available, Section XIV no. 1 applies.
The Charterer must handle the yacht and its equipment carefully, perform regular checks, and observe wind, weather, and safety conditions.
Any accident, damage, loss, or exceptional incident must be reported immediately.
The yacht may only be used for private leisure cruising. Berthing of other vessels alongside is prohibited outside approved harbours, except in emergencies.
The yacht may not be sublet or handed over to third parties. It may only be sailed within the cruising area stated in the contract; leaving this area requires the Charter Company’s prior consent in text form.
The maximum number of persons permitted on board (including skipper and crew) is strictly limited to the capacity specified in the official ship's papers. Exceeding this limit voids the insurance cover.
Anchoring in protected zones without permit is prohibited.
VII. Liability of the Charterer
The Charterer is liable for all damage caused by wilful or negligent actions of themselves, the skipper, or any persons on board.
The Charterer must exercise due care and adhere to all rules of good seamanship.
In cases of slight negligence, liability is limited to the amount of the Security Deposit.
In cases of gross negligence or intent, the Charterer is fully liable without limitation—even beyond the Security Deposit or charter price.
The Charterer is particularly liable for:
- all material and financial damage,
- repair and salvage costs,
- loss-of-use costs and missed follow-up charters,
- possible recourse claims by insurers or third parties (e.g. marina operators, authorities).
If damage caused by the Charterer or their crew renders the yacht unserviceable for subsequent charters or the current season, the Charterer is liable for the resulting loss of use and all consequential costs in full.
The Charterer’s liability may exceed the current market value of the yacht.
VIII. Storms, Weather Events and Force Majeure
Damage due to storms is considered force majeure only if unavoidable despite proper navigation and observance of official weather warnings.
If the Charterer sails despite severe weather forecasts or fails to seek timely shelter, this constitutes fault.
This Section VIII applies exclusively to events occurring during the charter period. Contractual force majeure events affecting performance outside the charter period are governed by Section XV.
IX. Cancellation by the Charterer
As the charter is a leisure service for a specific date or period, the Charterer has no statutory right of withdrawal; the cancellation terms in this Section IX apply.
If the Charterer withdraws from the contract, the following cancellation fees apply:
- 60 days or more before charter start: 10 % of charter price
- 59 – 31 days before charter start: 50 % of charter price
- 30 days or less before charter start / no-show: 100 % of charter price
The date the Charter Company receives the cancellation notice is decisive.
The Charter Company will make reasonable efforts to re-let the yacht for the cancelled period. If the yacht is re-let, the proceeds, less the costs of re-letting, will be credited against the cancellation fee and any excess already paid will be refunded. A minimum fee of 10 % of the charter price remains due in any case.
The Charterer may prove that no loss or a lower loss was incurred.
A replacement charterer may be proposed (subject to the Charter Company’s approval).
It is recommended to take out travel / charter cancellation insurance upon booking.
X. Security Deposit
The deposit secures all claims of the Charter Company arising from this contract, including damages, losses, contractual breaches, fines, late return, or loss of use due to culpable damage.
Details of insurance (liability, hull, deductible, exclusions) are set out in Section XI (Insurance).
The deposit amount depends on the type of yacht chartered:
- Monohull: 2.500 Euro
- Catamaran: 3.000 Euro
1. Charterers residing within the European Union:
Deposit may be made
- by credit card (pre-authorisation or charge), or
- in cash upon arrival at the base, or
- by bank transfer at least seven (7) working days before the charter start.
The value date on the Charter Company’s account is decisive. Any bank or transfer fees shall be borne by the Charterer;
payments must be made free of charges for the recipient.
2. Charterers residing outside the European Union:
Deposit must be made exclusively
- by bank transfer at least seven (7) calendar days before the charter start.
The value date on the Charter Company’s account is decisive. Any bank or transfer fees shall be borne by the Charterer;
payments must be made free of charges for the recipient.
Cash or credit card payments are not accepted in such cases.
3. Due Date and Handover Condition:
Bank transfers must be initiated within the periods stated above; in any case, the full amount must be credited to the Charter Company’s account no later than at check-in.
A payment confirmation alone does not constitute receipt of funds.
Until full payment is received, the yacht cannot be handed over; check-in is postponed accordingly.
Payment delays not attributable to the Charter Company do not entitle the Charterer to damages, compensation, or reimbursement of travel costs or lost holiday enjoyment.
4. Use and Refund:
The Charter Company may apply the deposit to cover outstanding claims, damages, or contractual breaches.
For credit card payments (EU Charterers), the Charter Company may charge a pre-authorisation partially or fully in case of damage.
After proper return and settlement of all claims, the deposit or remaining balance is refunded within 14 days.
Refund of the deposit is at the Charterer’s expense; any bank, transfer, or foreign-exchange fees (especially outside the SEPA area) will be deducted.
Refunds are made only to an account in the Charterer’s name as stated in the contract.
No interest is paid.
XI. Insurance
The yacht is covered by third-party liability and hull insurance.
The deductible equals the amount of the Security Deposit.
Exclusions: gross negligence, wilful misconduct, alcohol or narcotics, and breaches of policy conditions are not covered.
Personal effects of the Charterer are not insured.
The Charter Company may take out loss-of-hire insurance for subsequent charters; this does not reduce the Charterer’s liability.
The applicable insurance terms and conditions can be inspected upon request before the start of the charter.
XII. Repairs and Technical Defects
If technical issues arise during the charter, the Charter Company must be informed immediately.
Defects and complaints must be reported without undue delay during the charter so that a remedy can be provided, and must be recorded in the return report at the latest.
Minor repairs up to EUR 150 may be carried out; costs will be reimbursed provided there is no fault on the Charterer’s side.
If the yacht becomes unavailable for more than 24 hours due to technical defects not caused by the Charterer, the charter fee will be refunded pro rata.
Unauthorised repairs or modifications without the Charter Company consent forfeit any reimbursement claim and may be treated as a breach of contract.
XIII. Accidents and Casualties
In the event of accidents, fire, theft, or other incidents, the Charterer must:
- inform the Charter Company immediately;
- prepare a written damage report with sketch;
- notify the authorities;
- take reasonable measures to mitigate damage.
XIV. Withdrawal by the Charter Company
1. Reasons attributable to the Charterer
The Charter Company may withdraw from the contract before commencement of the charter if
- full payment of the agreed amounts is not credited to the Charter Company’s account in due time despite a reminder; or
- the Charterer or skipper fails to present the required licences, certificates, or qualifications.
In these cases the Charter Company may re-let the yacht. Amounts already paid may be retained in accordance with the cancellation terms (Section IX of the GTC and Section VI of the Contract). Any proceeds from substitute chartering will be credited to reduce the loss.
2. Reasons outside the Charter Company’s control
The Charter Company may withdraw if performance of the charter is impossible or unsafe for reasons outside its control, in particular damage to the yacht caused by a previous charterer or a third party, an accident, unforeseeable technical defects, or official orders. Force majeure events are governed exclusively by Section XV.
3. Operational reasons
The Charter Company may withdraw if the charter cannot take place in the agreed period or area due to necessary yard or maintenance work or an operational relocation of the yacht, provided that the Charterer is notified no later than 60 days before charter start.
4. Replacement and refund
In the cases under 2 and 3, the Charter Company will inform the Charterer without undue delay and, where possible, offer an equivalent replacement yacht or alternative dates. If the Charterer does not accept the offer, the amounts paid will be refunded within 14 days.
In the cases under 3, the full charter price paid by the Charterer is refunded, including any part paid through a broker or agency.
In the cases under 2, all amounts received by the Charter Company are refunded; broker or agency commissions already due and definitively paid are third-party claims and are not refunded by the Charter Company.
5. Liability
Further claims of the Charterer exist only where the Charter Company is at fault. In cases of intent or gross negligence, the Charter Company is liable without limitation. In cases of slight negligence, liability is limited to the amount of the charter price. Liability for personal injury and mandatory statutory consumer rights remain unaffected.
XV. Force Majeure
In cases such as natural disasters, war, pandemics, or official closures, neither the Charter Company nor the Charterer shall be liable. Amounts already paid may, at the Charterer’s choice, be credited towards alternative dates or refunded pro rata.
Claims for damages, reimbursement of ancillary costs, or loss of holiday enjoyment are excluded in cases of force majeure.
XVI. Data Protection
Personal data are processed exclusively for contract performance in accordance with the GDPR (EU 2016/679).
Data are not shared with third parties except with authorities, insurers, or service providers where necessary to perform the contract.
Controller: MY YACHTWEEK S.L.U., Paseo del Borne 14, 07012 Palma de Mallorca, Spain.
XVII. Jurisdiction and Governing Law
The law of the Kingdom of Spain applies.
Subject to statutory provisions, the exclusive place of jurisdiction is Palma de Mallorca, Spain.
Irrespective of this agreement, consumers may bring claims before the courts of their habitual residence where the Brussels Ia Regulation (EU consumer jurisdiction) applies.
XVIII. Final Provisions
Side agreements require text form (e.g., email); this also applies to any change to this form requirement.
Should any provision be or become invalid, the validity of the remaining provisions shall not be affected.
Contract language is English; in the event of translations, the English version shall prevail.
By signing the Charter Contract, the Charterer acknowledges these General Charter Conditions as binding.
Version: October 2026 – MY YACHTWEEK S.L.U. – Palma de Mallorca
MY YACHTWEEK